27.01.2021 - Prozessfinanzierer übernimmt Kosten für die Durchsetzung der Schadensersatzansprüche

January 27, 2021

Kartellschadensersatzverfahren sind mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden und stellen für die Betroffenen eine risikobehaftete Investition dar. Die Finanzierung dieser Verfahren durch Dritte ist deshalb für viele Betroffene eine interessante Alternative zur Eigenfinanzierung.

Hausfeld arbeitet in Verfahren gegen die Stahl-Kartelle nun mit dem renommierten Prozessfinanzierer Orchard Global Asset Management LLP zusammen.

Auf Basis einer marktüblichen Erfolgsbeteiligung übernimmt der Prozessfinanzierer die Kosten eines Kartellschadensersatzverfahrens und die Kostenrisiken im Falle eines Verlusts. Voraussetzung hierfür sind eine abschließende rechtliche Prüfung sowie ein bestimmtes Mindestschadensvolumen, das auch durch die Bündelung gleichartiger Ansprüche verschiedener Betroffener erreicht werden kann. Hausfeld hat mit einer Vielzahl von Kartellgeschädigten nun begonnen, Prozessgemeinschaften, die sich für eine gemeinsame Geltendmachung der Kartellschadensersatzansprüche im Wege einer Streitgenossenschaft eignen, zu organisieren. 

Unternehmen, die Interesse an einer prozessfinanzierten Durchsetzung ihrer Kartellschadensersatzansprüche haben, können sich bis zum 31. März 2021 bei Hausfeld registrieren.

Geschädigten Unternehmen werden Webinare zur Erläuterung von Schadensersatzansprüchen, den betroffenen Produkten und der Möglichkeit einer Prozessfinanzierung angeboten. Anmeldungen hierfür können über die Kontaktseite der Webseite vorgenommen werden.